2021-01-06

Bewusste Vorsätze statt unerreichbarer Ziele

kostBAR-unverpackt_bewussteVorstze_neuesJahr.jpgDas neue Jahr hat begonnen. Den Jahreswechsel haben viele Menschen wohl noch nie so sehr herbeigesehnt wie in den vergangenen Wochen. Endlich mit dem Corona-Jahr abschließen und den Fokus auf andere Themen lenken. Ein Wunsch, den viele teilen. Fest steht, dass uns die Pandemie auch in 2021 begleiten wird. Unseren Alltag und unseren Lifestyle müssen das Virus allerdings nicht prägen. Der Optimismus, die Zuversicht und das Ziel Dinge zu verändern, das wir zum Beginn eines neuen Jahres verstärkt empfinden, helfen uns den Blick für andere Möglichkeiten zu öffnen. Damit die guten Vorsätze nicht nur leere Vorhaben bleiben, ist es wichtig möglichst konkrete Formulierungen zu wählen. Denn nur so lassen sie sich realisieren.
Die durchaus sinnvolle Idee nachhaltiger leben zu wollen, die immer mehr Menschen haben, ist erstmal so schwammig, dass es schwierig wird sie zu verfolgen. Kleinschrittige und konkrete Vorsätze helfen dir bei der Umsetzung. So könnte es beispielsweise heißen, dass du weniger Müll produzieren und mehr regionale Produkte kaufen möchtest. Denn wenn du Müll einsparst, siehst du sehr schnell Resultate. Und das motiviert, um weiter zu machen. Möchtest du deinen Müll reduzieren, ist es erstmal wichtig, dass du einen Blick auf deinen aktuellen Müllberg wirfst. Am besten du beginnst nicht überall, sondern wählst bewusst einen Bereich aus. Möglicherweise legst du den Müll nach Produktgruppen zusammen. So wird sichtbar in welchen Bereichen der meiste Müll produziert wird. Nun sind Alternativen gefragt. Wie wäre es beispielsweise die Basics wie Nudeln, Reis, Linsen oder Mehl verpackungsfrei in der kostBAR-unverpackt zu kaufen? Alles Produkte, die im herkömmlichen Supermarkt in Plastik- oder Papierverpackungen angeboten werden.  Der regelmäßige Einkauf im Unverpackt-Laden mit den wichtigsten „trockenen“ Lebensmitteln wäre da sicherlich ein Beginn, um deinen Müllberg zu verkleinern. Natürlich bedarf der Einkauf einer Planung, bei der du überlegst was aufgefüllt werden muss. Vorratsdosen, alte Aufbewahrungsgläser, Stoffbeutel oder andere Behältnisse sind dann die wiederverwendbare Verpackung der Lebensmittel. Einige Stoffbeutel oder Zuzieh-Beutel, die im Rucksack oder der Tasche verbleiben, sind für einen spontanen Einkauf bei uns im Laden,auf dem Markt oder beim Bäcker zu empfehlen. Achte auch darauf, möglichst regionale, saisonale und biologisch angebaute Produkte zu kaufen. In der kostBAR-unverpackt bekommst du nahezu alles auch noch verpackungsfrei oder in Pfandgläsern. So wäre dein Vorsatz, weniger Müll zu produzieren und auf Regionalität zu achten, bereits geglückt. Viele Kunden erzählen uns immer wieder von dem guten Gefühl nach einem Einkauf in der kostBAR und freuen sich über die ersten Schritte. Müllreduzierung und Achtsamkeit im Umgang mit Lebensmitteln erfreuen also nicht nur die Umwelt, sondern machen viel Spaß und lenken den Fokus auf einen bewussteren Lebensstil. 
Klar ist, dass in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden muss. Und zwar so schnell wie möglich. Jede Entscheidung hin zu einem ökologischeren Leben zählt. Das Einsparen von Müll ist da nur ein Baustein von vielen. Aber einer, der großes Potential birgt, weil er durch den sichtbaren Erfolg zum Weitermachen auffordert. Dadurch lernen wir mehr, hinterfragen wir mehr, ändern wir mehr. Ein wichtiger Prozess für mehr Achtsamkeit und Nachhaltigkeit im Alltag. Wichtig ist zu beginnen!
Der Jahreswechsel und der Wunsch nach Veränderung eignen sich dafür besonders gut. Jedoch sollten die Ziele nicht überfordern und entmutigen. Besser ein konkretes Ziel, auf das du aufbauen kannst als viele Ziele, die dir unerreichbar scheinen. Es ist eine Entwicklung und beginnt vielleicht mit der bewussten Entscheidung der Müllreduzierung in diesem Jahr. Ein wichtiger Schritt, um den eigenen ökologischen Fußabdruck so zu halten, dass du ihn vertreten kannst.
Viele kleine Schritte, sind der Schlüssel. Es muss nicht perfekt sein – das ist nicht der Anspruch. Dazu passt ein schönes Zitat von Anne-Marie Bonneau, das auch auf die Umsetzung nachhaltiger Vorsätze übertragen werden kann: „Wir brauchen nicht eine Handvoll Menschen, die Zero Waste perfekt umsetzen. Wir brauchen Millionen, die es unperfekt machen.“ Welche Herangehensweise für wen am besten geeignet ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Ende müssen wir unsere Entscheidungen nur vor uns selbst verantworten. Und vielleicht einmal vor unseren Kindern.

sabrinadankelmann - 09:28:39 @ Rund um Nachhaltigkeit | Kommentar hinzufügen

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