2020-12-10

Nachhaltige Weihnachten – geht das überhaupt?

kostBAR-unverpackt_Faltstern.jpgBei Kerzenschein in der Küche sitzen und der Weihnachtsgeschichte lauschen, während himmlischer Plätzchenduft aus dem Ofen dringt. Gemeinsame Bastelnachmittage für die weihnachtliche Dekoration im Haus und fieberhaftes Warten auf den Tag, an dem auch die vierte Kerze brennen darf. Es gibt so viele schöne Momente in dieser besonderen Zeit.
Besonders ist die Weihnachtszeit in diesem Jahr allemal. Natürlich sind da zum einen die vielen Beschränkungen und Kontaktverbote. Andererseits erwächst daraus mehr Zeit, die von weniger Stress und Hetze geprägt ist.  Doch auch in diesem Jahr herrscht – wie zu jedem Weihnachtsfest – ein gewisser Druck: Geschenke für die Liebsten müssen her. Das Weihnachtsmenü für die Festtage muss überlegt werden und das Haus will weihnachtlich dekoriert sein. Im besten Fall erfüllt man all diese Anforderungen natürlich möglichst nachhaltig, regional und guten Gewissens. Ganz schön viel zu tun! Dabei soll das Weihnachtsfest doch nicht nur Stress erzeugen, Geld kosten und Müll produzieren. Das tut es aber: Durchschnittlich 475€ und rund 10 bis 20 Prozent mehr Abfall, als in den elf Monaten davor, zahlen die Deutschen für ihren Weihnachtszauber. Ist das nötig, um unvergessliche Tage miteinander zu verbringen oder was braucht man wirklich für entspannte Weihnachtstage? Die Weihnachtsstimmung, die kommt doch viel mehr, wenn man sich auf das konzentriert, was wirklich Spaß macht und einen bereichert. Die Ruhe, die Freude und die Heimlichtuereien sind es, die die besondere Magie des Festes ausmachen. Für schöne und entspannte Tage gilt – wie bei so vielem – „weniger ist mehr“. Bewusste Auszeiten in der Weihnachtszeit fördern das Zusammensein und reduzieren vor allem eins: Stress.
Stress machen sich viele auch beim Weihnachtsessen. Schließlich soll es etwas ganz Besonderes sein. Fleisch gehört für viele zum Weihnachtsfest wie der Bart zum Nikolaus. Ab November landen bis Weihnachten rund zehn Millionen Gänse auf deutschen Tellern. Selten stammt das Fleisch aus Deutschland, sondern wird massenweise importiert. Wie wäre es da mit einem fleischlosen Weihnachtsmenü? Zumindest an einem der drei Festtage? Wer Inspirationen benötigt, bekommt in der kostBAR-unverpackt jede Woche leckere vegetarische oder vegane Rezepte zum Nachkochen. Da wird die Familie sicherlich stauen, wenn es in diesem Jahr statt Fleisch mal etwas anderes gibt. Und das Beste: Es schmeckt genauso gut. Aber nicht nur beim Fleischkonsum ist weniger mehr. Auch bei anderen Lebensmitteln wird zu den Festtagen meist nicht gespart. Oft wird viel zu viel eingekauft, die Geschäfte sind ja ein paar Tage geschlossen. Aber das muss nicht so sein. Mit etwas Organisation und gutem Willen kann man die Mahlzeiten an den Festtagen gut planen und kauft ganz gezielt ein. Die kostBAR bietet beispielsweise die Möglichkeit, Obst und Gemüse für die Feiertage vorzubestellen. Natürlich sollte man auch hier darauf achten nicht zu viel einzuplanen, damit am Ende nichts weggeschmissen werden muss. Und sollte doch etwas übrig sein, kann man bestimmt anderen Menschen eine Freude machen. Das entspricht jedenfalls dem Grundgedanken von Weihnachten, dem Fest der Liebe. Die Nächstenliebe sollte sich aber nicht nur auf den Nachbarn reduzieren, sondern auch auf die Erzeuger der Produkte. Beim Einkauf sollte es selbstverständlich sein, fair gehandelten Kaffee, Schokolade und Nüsse zu kaufen. Es macht Spaß die Lebensmittel zu verarbeiten, anzubieten oder zu verschenken, wenn man weiß, dass alle Beteiligten in der Lieferkette zu menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und fair bezahlt werden. Dann bekommt der mitgebrachte Kaffee doch direkt einen anderen Wert…
Dann wäre da noch der Tannenbaum, der für viele zu einem gelungenen Weihnachtsfest dazugehört. Ein Großteil der Tannenbäume stammt aus Monokulturen, teilweise aus dem Ausland. Bio-Tannenbäume, die in einem ökologischen Gleichgewicht wachsen, stellen die nachhaltigere Alternative dar. Oder wie wäre es mit einem selbst geschlagenen Baum? Das wäre sicherlich auch eine tolle Aktion mit der ganzen Familie. Vielleicht muss es aber auch nicht immer ein Weihnachtsbaum sein und es reichen schon einige Tannenzweige in der Vase, ein selbst gebauter Weihnachtsbaum oder eine geschmückte Zimmerpflanze aus. Beim Schmücken sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aus alten Papprollen lassen sich mit wenigen Materialien schöne Schneeflocken basteln. Alte Buchseiten oder Zeitungen eignen sich hervorragend zum Basteln hübscher Sterne, die jeden Baum zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Und auch die leuchtenden Kerzen für den Weihnachtsbaum oder den Küchentisch sollten nachhaltig produziert sein. Wachs-Recycling ist eine gute Möglichkeit alte Wachs-Reste zu sammeln, beim nächsten Einkauf in der kostBAR abzugeben und im Gegenzug neue Kerzen aus 100% Recycling-Wachs mitzunehmen. Eine tolle Alternative zu den konventionellen Kerzen und ein gutes Gewissen am Weihnachtsabend. Übrigens sind die Kerzen auch eine schöne Geschenkidee für Familie und Freunde.
Sich für die Liebsten passende Geschenke zu überlegen, sie auszusuchen und liebevoll zu verpacken soll in erster Linie Spaß machen und keinen Druck erzeugen. Vielleicht braucht es in diesem Jahr wirklich nur eine Kleinigkeit für jeden. Wie wäre es da mit einem ökologischen Geschenk? Eins, das den Start in einen plastikfreien Alltag ermöglicht. Genmussmittel oder hochwertige Naturkosmetik, die man sich sonst nicht gegönnt hätte, sind auch schöne Überraschungen. Die kostBAR-unverpackt hält viele tolle Geschenkideen bereit, die die Augen der Beschenkten zum Strahlen bringen werden.
Der Advent und die Weihnachtstage sollen eine stille erholsame Zeit sein, in der man das Jahr Revue passieren lässt, sich zusammen über all das freut, was das letzte Jahr gebracht hat. Und ja, auch trotz oder gerade wegen der Corona Pandemie gab es sicherlich viele schöne und gute Momente in diesem Jahr. Vielleicht ist es für den Einen das Überdenken seines Konsums und für den Anderen die ersten kleinen Erfolge Verpackungsmüll zu vermeiden. Der Nächste freut sich über mehr gemeinsame Zeit mit seiner Familie. Auch in den kommenden Weihnachtswochen ist es wichtig die Aufmerksamkeit und Offenheit auf das Wesentliche zu lenken, damit die Chance auf eine wirklich besinnliche und schöne Weihnachtszeit genutzt werden kann.

sabrinadankelmann - 21:17:30 @ Rund um Nachhaltigkeit | Kommentar hinzufügen

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